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17.2. Stockerau - 6./7.4. in Gars am Kamp - 25./26.5. Böheimkirchen - 8./9.6. in Langenlois - 16.6. Mödling (Föhrenbergem.) - 23. 6. Gallspach - 13./14.7. Timelkam - 2.8. Knittelfeld - 10.8. Mödling (Wienerwald-Marathon) - 31.8./1.9. Allentsteig - 8.9. Nebelberg - 20.-22. 9. Seefeld - 21.9. Tauplitz - 12./13.10. Biberbach
Sonntag um 6`30 traf ich in der Sporthalle "Alte Au" in Stockerau ein. Eine lange Schlange von Wanderer war schon beim "Schalter" um Startkarten angestellt. Nur langsam wurde nachgerückt. Woran lag das? Nach rund 30 Minuten habe ich meine Startkarte erhalten und konnte schon lange vorher das umständliche Hantieren mit der neuen Währung, den Euro beobachten. Mit ungutem Gefühl ging ich auf die Strecke, was wird mich erst dort erwarten? In einer großen Schleife führte die Marathon- und die Wanderstrecke hinaus zur 1. Kontrollstelle beim Augasthaus. Weiter führte die Route im großen Bogen zurück nach Stockerau. Gleich nach der Autobahnunterführung war die Streckenteilung. Die 10km Wanderstrecke nach rechst Richtung Ziel, die Marathonstrecke weiter nach Leitzersdorf, wo sich in einem Gasthof die 2. Kontrollstelle befand. Danach über einen kurzem Aufstieg war die Anhöhe des "Waschberg" erreicht. Laut des Streckenplanes sollte die nächste Kontrollstelle auf dem Michelberg sein, aber vor Erreichen dieser Anhöhe zweigte die Route nach rechts ab. Bei einer kleinen Hütte war eine Selbstkontrolle mit einem "Zwickerl" eingerichtet. Weiter ging der Weg zum Wirtshaus "Goldenes Bründl", dort war die nächste besetzte Kontroll- und Labestelle. Von dort führte die Markierung zur Burg Kreuzenstein, danach hinab nach Leobendorf, wo sich wieder in einem Gasthaus die Kontrollstelle befand. Als nächstes ging`s auf der Straße nach Unterrohrbach und weiter nach Spillern zur nächsten Kontrollstelle, wieder in einem Gasthaus. Danach unter der Autobahn hindurch und entlang dieser führte die Marathonstrecke auf kürzestem Weg zurück zur Sporthalle in Stockerau. Beurteilung: + Teilweise gute Routenführung, Markierung in Ordnung, schöne Urkunde, großer Stoffaufnäher. - Langes warten am Start, kein Obst, Kontrollstellen hauptsächlich in Gasthäusern;
Am Sonntag kurz nach 6 Uhr startete ich vom Feuerwehrhaus in Gars am Kamp. Die Strecke führte zuerst den Stranitzberg hinauf und dann hinunter nach Maiersch zur ersten Kontrollstelle, die sich in einem Weinkeller befand. Bis hierhin kannte ich den Weg schon vom Vortag, da durchlief ich schnell die kleine Strecke. Gemeinsam mit der 22km Strecke führte der Marathon Richtung Fernitz. Kurz nach dem die Wanderstrecke abzweigte war für die Marathonteilnehmer eine Selbstkontrolle. Dort befand sich auch eine Kiste mit Äpfeln zur Selbstentnahme. In großen Bogen erreichte man ebenfalls die Kontroll- und Labestelle in Fernitz. Laut Streckenplan musste nun eine Schleife gegangen werden. Hinunter ins Kamptal nach Altenhof, den Kampfluss überquert und weiter in die Kellergasse nach Stiefern wo sich die Kontrollstelle befand. Den Kamp wieder überquert und durch den Wald hinauf wieder nach Fernitz zur Kontrollstelle. Gemeinsam mit der Wanderstrecke hinunter ins Kamptal nach Plank, der Kamp wurde wieder überquert um die Kontrollstelle in Oberplank zu erreichen. Der Weg führte weiter bis zur Radkampbrücke bei Buchberg am Kamp. Nach der Überquerung des Kampes war die Streckenteilung. Die Marathonstrecke führte entlang des Tobelbaches wieder zur Kontrollstelle in Maiersch. Von dort zur Kontrollstelle und Labestellen im Feuerwehrhaus in Zitternberg. Der Weg führte nun für alle Wanderstrecken hinauf zur Hamerlingwarte, mit herrlichen Blick auf Gars am Kamp. Nun, das letzte Stück ging es durch den Wald bergab und schon war das Ziel erreicht. Beurteilung: + Ausreichende Verpflegstellen, gratis Obst, Markierung in Ordnung - einfache Urkunde nicht der Zeit entsprechend, das dauernde Zickzack durch das Kamptal;
Um 6`10 startete ich am Samstag vom Altstoffsammelzentrum in Böheimkirchen. Gleich am Ortsende ging es bergauf in einen kleinen Wald und zur ersten Kontrollstelle. Im großen Bogen führte die Route über Hinterberg nach Lanzendorf, wo sich für alle Wanderstrecken die Kontroll- und Labestelle befand. Leicht bergauf erreichte ich Totzenbach, danach bergab nach Sichelbach. Schnell war die nächste Kontroll- und Labestelle in Kirchstetten erreicht. Weiter führte die Route unter der Autobahn hindurch und bergauf durch den Wald nach Damberg. Bergab und den Dambach entlang erreichte ich schnell Steinbach und das Gasthaus in Gwörth, wo sich die nächste Kontrollstelle befand. Nun begann der Anstieg, über den Eibenhof auf den Hegerberg. Auf halber Höhe war eine kleine Kontrollstelle mit gratis Mineralwasser eingerichtet. Über den Bauernhof "Oberhegerberger" erreichte ich die Anhöhe mit der Selbstkontrolle bei der Hegerberghütte. Beim Gipfelkreuz vorbei ging es wieder hinunter nach Fahrafeld zur Kontrollstelle in einem Gasthaus. Nach einem kleinen Anstieg führte der Weg entlang der 2. Wiener Hochquellenleitung. Danach führte der Weg hinunter zum Stössingbach. Entlang des Baches erreichte ich rasch den Ort Furth und Plosdorf. Unter der Autobahn hindurch und die Kontroll- und Labestelle in Reith war erreicht. Gemeinsam mit den anderen Wanderstrecken führte das letzte Stück zum Ziel. Beurteilung: + Markierung einfach aber Ausreichend, Streckenplan mit Geländeschnitt, bei den Verpflegstellen freundliches Personal; - kein Obst, Kontrollstellen teilweise in Gasthäuser
Da ich bei diesen Marathon selbst involviert bin, kann ich nur Meinungen der teilnehmenden Marathonteilnehmer wiedergeben. Insgesamt wurde über die Streckenführung und über die Markierung nur positiv berichtet. Obwohl diesmal sehr viele Schleifen eingebaut waren, wurde mehrheitlich dieses nicht als störend angesehen. Die Verpflegstellen wurden allgemein gelobt, auch die sportliche Gratisverpflegung wurde freudig angenommen.
Am Sonntag den 16. Juni wurde der 3. Föhrenbergemarsch durchgeführt, bei dem ich erst zum ersten Mal teilnahm. Schon am Start war die erste Überraschung. Neben der Startkarte wurde noch ein kleiner Plastikbeutel mit einem roten Plastikchip ausgegeben. Bei jeder Kontrollstelle bekamen wir statt des Kontrollstempel einen weiteren andersfärbigen Chip. Vorgewarnt vom Marathon im Vorjahr ging ich kurz nach 6 Uhr auf die Strecke. Laut Wetterbericht sollte es am diesen Tag sehr heiß werden, aber der "Wettergott" hatte ein Mitleid mit uns. Gleich nach der ersten Kontrollstelle beim Richardhof, begann es zu regnen und ein heftiges Gewitter ging nieder. Bald war die zweite Kontrollstelle erreicht, und zu meiner Überraschung wurde hier vom Kontrollpersonal freundlich Getränke und Obst gratis überreicht, dasselbe auch bei der nächsten Kontrollstelle in Baden. Danach begann der selektive Teil der Strecke. Über den Kalkgraben und über eine kleine Felsenstufe ging es hinauf auf den "Hohen Lindkogel" zur Kontrollstelle im Schutzhaus "Eisernes Tor". Danach ging es flott hinunter zur Kontrollstelle Obermeierhof und weiter zur Kontrollstelle Schwechatbach. Der Schwechat entlang und bei der Augustinerhütte vorbei erreichte ich die Kontrollstelle in Rosental. Auf allen drei Kontrollstellen gratis Verpflegung. Durch den kleinen Ort Siegenfeld und über eine kleine Anhöhe erreichte ich mit einem Wanderkollegen kurz vor Gaaden die Sonderkontrollstelle. Hier bekamen wir von Herrn Ing. Walter Preissl persönlich den gelben Chip und ebenfalls Getränke und Obst. Der letzte größere Aufstieg zur "Kote 540" war auch bald geschafft. Über die Kontrollstellen "Wilhelmswarte" und ehem "Breite Föhre" (auch hier jedesmal gratis Getränke), erreichten wir etwas müde aber zufrieden das Ziel. Am Ziel bei der Abgabe der Chips, fehlten mir zwei, gottseidank fand ich sie in meiner Beckentasche. Was wäre gewesen hätte ich sie nicht gefunden? Herr Jaros überreichte mir gratulierend danach die Urkunde. Beurteilung: + freundliches Personal bei den Kontrollstellen, mehrmals gratis Getränke, Bananen und Äpfel, schöner Stoffaufnäher, färbiger Streckenplan mit Geländeschnitt; - vielleicht die Chips doch nicht ideal
Sonntag, bei herrlichem Sommerwetter, startete ich um 6`15 in Gallspach. Der Weg führte zuerst durch den Ort wo sich auch die erste Kontrollstelle für alle Wanderstrecken befand. Danach durch einen kleinen Wald und über Wiesen und Felder zur 2. Kontrollstelle in einem Bauernhof. Weiter führte die Route nach Grieskirchen und zur 3. Kontrollstelle. Über Tegernbach nach Bad Schallerbach, das mit einem Panoramaweg umgangen wurde, erreichte ich Wallern. Der Trattnach entlang führte der Weg zurück nach Bad Schallerbach, vorbei bei der großzügigen angelegten Badearena. Nun begann der kurze Aufstieg auf den Müllerberg. Dort war auch die große Verpflegstelle, bei der Jausenstation "Golan-Höhen". Auf der Anhöhe entlang führte der Weg zur letzten Kontrollstelle. Durch Wald und Wiese führte der Weg bergab zurück nach Gallspach. Beurteilung: + leichte Marathonstrecke, Markierung in Ordnung, freundliches Personal auf den Kontrollstellen, bei allen Verpflegstellen Isostar gratis, großer Stoffaufnäher - kein Obst, im Streckenplan Labestellen nicht eingezeichnet
Bei idealem Wanderwetter startete ich am Sonntag, um 5`25 Uhr in Timelkam. Gleich beim Start zweigte die Schleife für die 50km Strecke ab. Nach der ersten Kontrollstelle zweigte die 12km Strecke ab. Kurz nach der 2.Kontrollstelle (L2) im Ort Piesdorf zweigte auch die 20km Strecke ab. Eine kleine Bergaufstrecke und man hatte ein wunderbares Panoramabild vor sich. Das Höllengebirge wurde von der Morgen sonne beschienen, wie auf einer Ansichtskarte. Hinunter zur L3 danach unter der A1 hindurch erreichte man einen kleinen Wald. Von einer Anhöhe sah man zum ersten Mal den Attersee. Nach L4 führte der Weg hinunter nach Moos, den See entlang nach Kammer bzw. Schörfling. Zickzack durch den Ort , (musste das sein ?) kam ich zur L5. Den Fluss Ager entlang erreichte ich schnell L6. Lenzing wird im Bogen umgangen und schon war ich in L7. Eine kurze Schleife und das Ziel war erreicht. Beurteilung: + Schöne Wanderstrecke, Markierung in Ordnung, schöne Urkunde, großer Stoffaufnäher, auf allen Labestellen Mineralwasser gratis. - kein Obst erhältlich, Zickzack durch Schörfling
Nach erhalten des Startfolders und dem Plastikbeutel mit dem rotem Plastikchips, wir mußten wieder Chips sammeln auf den Kontrollstellen, ging ich um 6`23 Uhr auf die Strecke. Laut Streckenplan war die Streckenführung die selbe wie im vorigen Jahr. K1 beim Richardhof erreichte ich um 7`07 Uhr, dort waren noch alle Wanderstrecken beisammen. Die 11km Strecke zweigte von hier ab, für alle Wanderer gab es Mineralwasser gratis. Eine Stunde später war die Kontrollstelle "Einöd" erreicht. Diese Kontrollstelle wurde von den Pfadfindern übernommen, Mineralwasser wurde gratis abgegeben. Von hier zweigte die 22km Strecke ab. Um 8`45 war die 3. Kontrollstelle in Baden (St. Helena) erreicht. Hier wurde auch verschiedenes Obst gratis angeboten. Nun begann wieder der selektive Teil der Marathonstrecke, hinauf zur Kontrollstelle "Karlsruhe", die ich um 10`13 Uhr erreichte. Auch diese Kontrollstelle wurde von den Pfadfindern durchgeführt. Ich finde das sehr gut, man sollte öfters die Jugend bei solchen Veranstaltungen beiziehen, um das Wandern der Jugend näher zu bringen. Nun gings hinab zur "Augustinerhütte" im Helenental, wo ein paar Wanderfreunde und ich eine Kaffeepause einlegten. Danach ging es über eine Anhöhe zur nächsten Kontrollstelle "Rosental", (erreicht 11´15 Uhr) hier mündete auch die 34km Strecke ein. Zwischen den Orten Siegenfeld und Gaaden war die Sonderkontrollstelle (erreicht 11´45 Uhr). Sie war von Hr. Ing. Walter Preissl besetzt, er begrüßte uns, gab uns den gelben Chips und lud und zu einer gratis Stärkung ein. Danach gings wieder hinauf zur Kontrollstelle "Kote 540", (12´28 Uhr) wo auch die 22km Strecke einmündete. Danach kam der letzte Anstieg, hinauf zur "Wilhelmswarte". Von dort gings nur mehr bergab. Bald war das Gasthof "Krauste Linde" (13´11Uhr), hier kam auch die 11km Strecke dazu und die Kontrollstelle "Breite Föhre", (13´24 Uhr) erreicht. Auch diese war mit Pfadfindern besetzt. Weiter ging es über die "Goldene Stiege" und um 13´42 Uhr war das Ziel in der Jakob-Toma-Schule erreicht. Die Urkunde wurde mir dankend für die Teilnahme, von Herrn Bgm Dir. Harald Lowatschek übergeben. Auf allen Kontrollstellen wurde die Startnummer von den Kontrollorganen, ich hatte die Nummer 660, eingetragen. Beim Bergmarathon "Rund um den Traunsee" werden nur Startnummern vergeben, die sichtbar getragen werden, diese werden bei den Kontrollstellen überprüft und in den Zielraum weiter gemeldet. Beurteilung: + färbiger Streckenplan, Strecke gut markiert, Gratis Getränke und Obst; die verkauften Getränke und Speisen den Wert entsprechend; Sehr freundliches Personal; - wieder diese Chips, auf dem Stoffaufnäher sollte die Jahreszahl sein.
Mit Glockengeläute startete ich Samstag um 6 Uhr früh. Schon beim Start, beim Gasthaus Haschka, fehlte schon eine richtungsweisende Markierung. Ein paar Wanderer standen ratlos auf der Straße und studierten den Streckenplan. Irgend etwas stimmte darauf nicht, die kleinen Strecken (6km, 11km u. 20km) zum Vergleich zur Marathonstrecke. Nach Auskunft soll gelb markiert sein. Gemeinsam marschierten wir alle los, ausschauhaltend nach den gelben Bändern. Ich hatte ein ungutes Gefühl als ich sah wie diese Bänder angebracht waren und ich täuschte mich nicht. Durch meine schnelle Gangart war ich bald alleine, nur Herr Popp hat zu mir aufgeschlossen. Nach Auskunft sollten ca. 20 Wanderer vor uns sein. Bald hatten wir die erste Kontrollstelle "Reinsbachhöhe" (6`22 Uhr) erreicht. Mittlerweile war die Sonne am Horizont aufgegangen, mit den Nebelfelden in den Tälern ein herrliches Bild. Herr Popp verabschiedete sich von mir, denn er wollte die Strecke schnell durchlaufen und sagte: "Vielleicht sehen wir uns später noch", wie recht er doch hatte. Etwas später holte mich Frau Hoffmann mit Ihren Hund "Carmen" ein. Nach dem Ort Ganz suchten wir im Wald nach den gelben Bändern. Wir erreichten die zweite Kontrollstelle in Großhaselbach (7`12) und erfuhren, wir waren die ersten!!!! Wo waren die anderer Wanderer? Etwas später trafen wir Herrn Popp mit einem deutschen Wanderer aus einer anderen Richtung kommend, nach meiner Auskunft ging er zur Kontrollstelle zurück. Kurz vor der dritten Kontrollstelle in Wachtberg (8`11) stieß auch Herr Kicler zu uns. Auch er, wie viele andere Wanderer, wie wir später erfuhren, hatte eine zusätzliche Schleife gemacht. Mittlerweile dürften die Veranstalter das Chaos bemerkt haben, denn es wurde mit einem Auto mit PL- Kennzeichen laufend nachmarkiert. Da wir nun die Spitze waren, wurden wir öfters befragt, wie wir mit der Markierung zurecht kommen. Vor der nächsten Kontrollstelle in Vestenpoppen (9´00) verlief sich auch Frau Hoffmann und zum zweitenmal Herr Popp. Beim Gasthaus Stadler in Alt Waidhofen machte ich eine kurze Kaffeepause. Nach Altwaidhofen war die Wanderstrecke gegenüber des Streckenplans etwas abgeändert, angeblich wegen des Hochwassers. Vor der nächsten Kontrollstelle holte ich die beiden Wanderfreunde noch ein. Die fünfte Kontrollst. war bei der Bründlkapelle (10´48). Zu unser Verwunderung waren auf einmal mehrere Wanderer vor uns. Dieser schöne Platz war mir von den Wandertagen in Dietmanns bekannt. Mittlerweile war ich bereits 5 Stunden unterwegs und laut Streckenplan war dies erst etwas mehr als die Hälfte der Strecke. Bis zur nächsten Kontrollstelle in Weinpolz (11´53) war die Markierung in Ordnung, aber ab den Ort Scheideldorf war die Markierung, sofern vorhanden eine Zumutung. Ein paar Wanderer (Herr Preissl, Herr Riesner) schlossen zu uns auf und gemeinsam suchten wir den Weg zur Kontrollstelle in Thaya, die wir um 13´09 Uhr erreichten. Kurz vorher kam auch die "20km" Wanderstrecke dazu. Hier kaufte ich mir einen Kaffee und eine Roulade die mir ausgezeichnet mundete. Uns wurde gesagt, dass es nur mehr 3km bis ins Ziel waren. Mit schwarzem Humor nahmen wir dies zur Kenntnis. Auf diesem Teil der Strecke war die Markierung wieder in Ordnung. Das Ziel in der Scheune der Gärtnerei Hackl erreichte ich um 13´40 Uhr. Was für eine Zeit!!! Bereits 73/4 Stunden für einen Marathon. Uns wurde gesagt, der Marathon wurde genau vermessen, fragt sich in Meter oder in Meilen?! Am Ziel wurde in das Kilometerheft die 42km und 11km eingetragen. Auch dies war nicht die richtige Vorgangsweise. Beurteilung: + Das freundliche Personal bei den Kontrollstellen; Mineralwasser teilweise gratis. - Die schlechte Markierung. Die " Überlänge " des Marathons. Stoffaufnäher aus dem Jahr 1996!!! Urkunde nicht der Zeit entsprechend; kein Obst. Zu Hause angekommen setzte ich mich zum Computer und legte die CD - ROM von Austrian Map ein und maß die Strecke nach. Die Austrian Map ist ein Produkt des Österreichischen Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Ich kam zu einem aufschlussreichen Ergebnis. Die Marathonstrecke hat 46,760km, die 20km Wanderstrecke aber nur 15,1km! Dazu kommen noch die Höhenmeter.
Diesmal startete ich bei herrlichen sommerlichen Herbstwetter, um 6`14 Uhr kein Vergleich mit dem vorigem Jahr. Neu war auch die Gestaltung des Streckenplanes, er ist vergrößert und auf zwei Seiten kopiert. Die erste Kontrollstelle war die gleiche wie im vorigen Jahr, gleich danach trennte sich die 10km Strecke von der 20 bzw. der 42km Strecke. Beim Ort Steinmühl zweigte die 20km Strecke ab. Kurz danach die zweite Kontrollstelle in Haselbach (erreicht 7´25). Auch die dritte Kontrollstelle in Hutstein "Pfarrwallner" war bald erreicht (7`55). Ab Oberkappel führte die Route den Rannastausee entlang. Nach Überquerung der Staumauer (125m lang und 50m hoch) war an der gegenüberliegenden Seite die vierte Kontrollstelle (9`01). Hier wurden gratis Birnen angeboten. Danach ging es zurück nach Oberkappl, nur auf der anderen Uferseite. In der Nähe von Eidenberg war die nächste Kontrollstelle. Bei "Steinmühle" kam wieder die 20km Strecke dazu und kurz danach war die sechste Kontrollstelle (Heindlmühle) erreicht (10´42). Von hier ging es weiter auf deutschen Boden nach Meßnerschlag und weiter zur nächsten Kontrollstelle "List" (11´53) die sich auf einer Anhöhe befand. Durch einen Wald erreichte man kurz darauf schon die letzte Kontrollstelle (12´19). Laut Plan nur mehr ca. 2km bis zum Ziel in die Halle beim Jaga-Wirt (12´36). Beurteilung: + schöne Wanderstrecke, sehr gute Markierung, Mineralwasser bei allen Kontrollstellen gratis, schöne Urkunde und schöner Stoffaufnäher; - Kinderkontrollstempel
Der Veranstalter hatte diesmal eine schöne Wanderstrecke ausgesucht, leider spielte der Wettergott nicht mit. Das ganze Wochenende nur Regen. Sonntag um 7´11Uhr startete ich vom Feuerwehrhaus bei leichten Regen. Nur wenige Wanderer auf der Strecke. Nach 20 Minuten war die erste Kontrollstelle erreicht. Warmer Tee wurde gratis abgegeben. Kurz danach zweigte die 10km Strecke ab. Dem Hochwasser führenden Trefflingbach entlang, gelangte man nach Seitenstetten. Die Wanderstrecke führte in einem Bogen zur zweiten Kontrollstelle. Im Streckenplan als 4.K/L eingezeichnet. Hier zweigte die 20km Strecke ab, die entlang der Westbahnstrecke weiterführte. Die Marathonstrecke überquerte die Westbahn und auch die Hochwasser führende Url. Die Strecke führte über teilweise tiefen Boden, Richtung Norden zur dritten Kontrollstelle, (im Plan als 5.K/L) und weiter zur vierten Kontrollstelle, ( 6.K/L) wo wir von Frau Kornherr herzlich begrüßt wurden. Der Regen hat mittlerweile aufgehört. Nach der fünften Kontrollstelle (7.K/L) wurde wieder die Url überquert. Nach der Bahnunterführung waren wir wieder mit der 20km Strecke beisammen. Vor der sechsten Kontrollstelle (2.K/L) kam auch die 10km Strecke dazu. Bei der letzten Kontrollstelle (3.K/Hauptl.) war wieder die gewohnte Volksfeststimmung. Kurz darauf war auch schon das Ziel erreicht. Beurteilung: + schöne Wanderstrecke, leider das schlechte Wetter, auf allen Verpflegstellen Tee gratis, mehrmals Obst gratis, freundliches Personal, die Streckenmarkierung in Ordnung. - Im Streckenplan die Nummern der Kontrollstellen nicht in Reihenfolge, die gleichen Kinderstempel wie im vorigen Jahr;
Der Marathoncup 2002 wurde hiermit abgeschlossen.
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